Die Schlitterer Sänger


schlitterer_saenger011981 war das Gründungsjahr der Schlitterer Sängerrunde. Im Freizeitclub wurde diskutiert, ob es nicht möglich wäre, ein paar Sänger zusammenzubringen, die bei Feierlichkeiten und Versammlungen einige Lieder vortragen könnten. Vor allem Otto Mair setzte sich für diese Idee ein. Bald waren einige Sangesmutige gefunden und man traf sich zu den Proben. Alles lief noch sehr amateurmäßig ab, aber das eine oder andere Lied konnte man schon singen. Als mit Andreas Wechselberger vulgo „Tuxer Anderl“ ein Chorleiter gefunden wurde, der schon mit den Tuxer Sängern aufgetreten war, und auch noch der Tenor Helmuth Eberharter zu den Sängern stieß, bekam alles Hand und Fuß.

Bald kam es zum ersten Auftritt. Bei einem Frühjahrskonzert der Bundesmusikkapelle Schlitters sang man einige Lieder und man trug die Zillertaler Tracht. Beim Sängertreffen im Hotel Alpenblick, das von Otto Mair organisiert und für die Lebenshilfe Schwaz abgehalten wurde, trat man schon mit der Besetzung auf, die etliche Jahre gleich blieb, und zwar mit Helmuth Eberharter, Bendler Günther, Stimpfl Kurt, Hellweger Manfred und Wechselberger Andreas.
Eine eigene Tracht musste her, schwarze Hosen, graue Jacken, ein weißes Trachtenhemd. Auch Lederhosen und Stutzen wurden angeschafft. Und zur Verstärkung holte man sich den Bass Wibmer Josef.
Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste Andreas Wechselberger mit dem Singen aufhören.
Der Rest der Gruppe machte aber weiter und ließ sich auch von Harfenspielern ließen sich die Schlitterer Sänger begleiten, hier vom Fügener Franzl Höllwarth. Einige Jahre war es Franz Madersbacher aus Reith, der mit Ziehharmonika und Harfe die Sänger unterstützte. Anstelle von Wibmer Josef, der aus Zeitmangel die Sänger verließ, sang jetzt Gerhard Hellweger den Bass.
Besonders in Kirchen klingt eine Harfe hervorragend, was bei Hochzeiten, Kirchenkonzerten, aber auch bei Begräbnissen zu hören war. In erster Linie war es aber fast immer die Gitarre, die den Gesang untermalte.

Immer wieder veranstalteten die Sänger auch selbst Sängertreffen, meistens in der Festhalle Schlitters. Bis zu 300 Zuhörer kamen zu diesen Veranstaltungen, bei denen Gruppen aus ganz Tirol musizierten und sangen. So wurden zahlreiche Freundschaften geknüpft. Viele Jahre war Helmut Zangerl ein beliebter Ansager, seine Frau Ruth und die Sängerfrauen dekorierten die Festhalle.
Um auch im Radio präsent zu sein, nahm man mehrere Tonträger auf, zuerst Kassetten, später CDs. Bei der ersten Kassette begleitete der jetzige Volksschuldirektor Elmar Kobald die Sänger auf der Ziehharmonika. Die Aufnahme entstand  in der Schlitterer Festhalle. Für spätere Aufnahmen übersiedelte man in ein Tonstudio. Es war oft harte Arbeit, bis ein Titel im Computer war, aber auch viele lustige Momente waren dabei.
Es wurde aber nicht nur gesungen. Öfters machte man beim Schlitterer Fasching mit, als Donkosaken, als Sandler, oder wie hier als Max Rabe mit Orchester.
Musikalische Highlights waren ein Auftritt bei Franzl Posch’s „Die liabste Weis“ in der „Rehme“ in Schwendau und das Mitwirken beim „Grand Prix der Volksmusik“ in Wien mit denZellberg Buam. Das Warten auf die Wertung nach dem Auftritt kostete viel Nerven, leider kam man nicht unter die ersten Vier und somit auch nicht zum Finale.

Etwas ganz Besonderes war auch die Fahrt nach Belgien im letzten Jahr. Auf Einladung eines großen Vereins in Mechelen verbrachte man ein paar Tage in dieser belgischen Stadt,
Höhepunkt war ein Kirchenkonzert vor über 400 Zuhörern. Mit dabei war das BraSZ-Quintett Schlitters und der Brandenberger Saitensprung. Auch ein Ausflug nach Brüssel stand auf dem Programm, wo man das Euopäische Parlament besichtigte und eine Adventfeier im Tirolhaus gestaltete.

2011 feierten die Schlitterer Sänger ihr 30-jähriges Bestehen, welches mit einem großen Sängertreffen in der Festhalle Schlitters gefeiert wird.

 

Hörbeispiel

Stöft’nschlag’n

Bin a lustiger Bua

Kontakt


Helmuth Eberharter
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Impressionen von früher bis heute